Logo Praxis

Symptome

Wenn Sie nachfolgende Beschwerden haben, dann ist der Besuch eines Urologen empfehlenswert.

Schmerzen

Das Auftreten von Schmerzen kann anzeigen, dass der Körper beschädigt worden ist oder dass eine Beschädigung droht. Typisch für Krankheiten auf dem Urologischen Fachgebiet sind Schmerzen in den Flanken, Schmerzen im Unterleib oder in den männlichen Genitalien. Besonders auffällig sind Schmerzen, die im Zusammenhang mit dem Wasserlassen oder mit sexueller Aktivität stehen.

Probleme beim Wasserlassen

Sämtliche Probleme, die im Zusammenhang mit dem „Urin lassen“ oder „Urin halten“ stehen, sind Themen für Urologen. Solche Beschwerden können u.a. ein vermehrter Harndrang, Schmerzen beim Wasserlassen, ein abgeschwächter Harnstrahl, nächtliches Wasserlassen oder der unwillkürliche Urinverlust (Inkontinenz) sein. Ein wichtiges Symptom ist das Auftreten von Blut oder Eiter im Urin.

Sexuelle Probleme des Mannes

Über Themen wie nachlassende Erektionsstärke (Erektile Dysfunktion), reduzierte sexuelle Lust (Libidoverlust) oder vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio präcox) sprechen Betroffene häufig nicht gerne. Auch die sog. Geschlechtskrankheiten sind noch immer in hohem Maße tabuisiert. Auch die Vorhautverengung (Phimose) oder die Penisverkrümmung können große Schwierigkeiten machen.

Mit uns als Urologen steht Ihnen ein diskreter und vertrauenswürdiger Ansprechpartner zur Verfügung.

Auffälligkeiten bei der Selbstuntersuchung

Veränderungen im Genitalbereich, z.B. Hautrötungen, Juckreiz, Warzen oder Bläschen, können auf behandlungsbedürftige Krankheiten hinweisen. Auch Verhärtungen an Hoden oder Penis sollten von einem Urologen abgeklärt werden.


Wenn Sie an einer Krankheit der folgenden Gebiete leiden, sind Sie beim Urologen genau richtig.

Harnwegsinfektionen

Unter Harnwegsinfektionen versteht man Erkrankungen der ableitenden Harnwege (u.a. Niere, Harnblase, Harnröhre), die durch Infektionserreger (häufig Bakterien, seltener Parasiten oder Viren) hervorgerufen werden. Häufige Krankheiten sind die Blasenentzündung (Zystitis), die Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) oder die Harnröhrenentzündung (Urethritis).

Samenwegsinfektionen

Ähnlich wie die Harnwegsinfektionen sind die Samenwegsinfektionen häufig durch Bakterien verursacht. Sie können als Prostataentzündung (Prostatitis), Nebenhodenentzündung (Epididymitis) oder seltener als Hodenentzündung (Orchitis) vorkommen. Bei unzureichender Behandlung drohen langfristige Schäden wie Unfruchtbarkeit oder dauerhafte Schmerzen.

Sexuell übertragbare Krankheiten

Einige Infektionserkrankungen übertragen sich vorwiegend durch sexuelle Kontakte und die Symptome zeigen sich im Genitalbereich. Hierzu gehören u.a. die Chlamydien-Infektion, die Gonorrhoe (Tripper), die Syphilis (Lues), Condylome (Feigwarzen) oder Herpes genitalis. Eine frühzeitige Diagnose kann Folgeschäden verhindern und andere Personen vor Ansteckung schützen.

Harninkontinenz

Jeder ungewollte Urinverlust wird als Harninkontinenz bezeichnet. Es gibt unterschiedliche Formen und genauso unterschiedliche Ursachen für die Harninkontinenz. Häufig können die Probleme beseitigt oder zumindest deutlich gelindert werden.

Gutartige Prostatavergrößerung (Benignes Prostatasyndrom)

Mit zunehmendem Lebensalter tritt beim Mann häufig ein Wachstum der Vorsteherdrüse (Prostata) auf. Als Folge können Probleme beim Wasserlassen, ein abgeschwächter Harnstrahl, gehäuftes nächtliches Wasserlassen oder eine Inkontinenz auftreten. Gelegentlich kommen sexuelle Probleme wie Erektionsschwäche oder ein vorzeitiger Samenerguss hinzu.

Harnsteine

Harnsteine bilden sich durch Zusammenlagerung von Bestandteilen des Urins, meisten Kristalle. Sie sind häufig durch Ernährung und Trinkverhalten beeinflusst, können aber auch aufgrund von Stoffwechselkrankheiten entstehen. Ein sehr schmerzhaften Symptom ist die sogenannte Kolik, bei der es typischerweise zu krampfartigen Schmerzen in der Flanke kommt, die auch in den Bauch oder den Genitalbereich ausstrahlen können. Harnsteine entstehen häufig in den Nieren, können dann aber entlang der Harnwege wandern und Komplikationen (z.B. Harnstauung) hervorrufen

Uro­‐Onkologie

Die häufigste bösartige Krankheit des Mannes ist das Prostatakarzinom. Bei frühzeitiger Diagnose ist die Erkrankung gut zu behandeln. Weitere bösartige Krankheiten, die auch Frauen betreffen können, sind das Blasenkarzinom und das Nierenzellkarzinom. Der Hodentumor ist die häufigste bösartige Krankheit des jungen Mannes, während das Peniskarzinom eher selten und in fortgeschrittenem Lebensalter auftritt. Es bestehen Möglichkeiten der Früherkennung.

Andrologie / Männergesundheit

Die Andrologie umfasst Erkrankungen der Fortpflanzungsorgane und des männlichen Hormonsystems. Typische Probleme sind der unerfüllte Kinderwunsch, Erektionsstörungen, verminderte sexuelle Lust, vorzeitiger Samenerguss, verminderte Leistungsfähigkeit, Veränderung des männlichen Körperbaus.

Kinderurologie

Fehlbildung der Nieren sind häufige angeborene Erkrankungen des Harntraktes. Weitere Störungen sind Harnwegsinfektionen, kindliche Harninkontinenz, Refluxerkrankung, die Vorhautverengung oder der Hodenhochstand. Bei rechtzeitiger urologischer Behandlung können Folgeschäden vermieden oder zumindest reduziert werden.

Palliativmedizin

Das Ziel palliativmedizinischer Behandlungen ist das Erhalten einer guten Lebensqualität. Menschen, deren Erkrankungen nicht geheilt werden können, erhalten Therapien, die Beschwerden und Symptome lindern und kontrollieren können.